4 Tipps für Kurslimits beim Online Aktienkauf Verfasst am: 11.03.2009, 04:04
Aktien online ordern
Durch die Festsetzung von Kurslimits bei Kauf- und Verkaufsaufträgen können sich Anleger vor bösen Überraschungen schützen. Hohe Kurssprünge sind an turbulenten Börsentagen keine Seltenheit. Privatanleger sollten daher feste Preisgrenzen für den Ein- und Ausstieg an der Börse setzen. Diese Limits werden bei Ordererteilung schriftlich festgehalten.
TIPPS
Kauflimits setzen Anleger, um überhöhte Einstiegskurse zu vermeiden. Der Auftrag wird nur ausgeführt, wenn der Börsenkurs unter dem Limit liegt.
Verkaufslimits setzen Anleger, uni bei vorübergehenden Kursrückgängen nicht zu Dumpingpreisen zu verkaufen. Der Auftrag wird nur ausgeführt, wenn der Kurs über dem Limit liegt.
Den besten Schutz vor Kursverlusten bieten Stop-loss-Euroen. Dabei erteilen Anleger ihrer Bank den Auftrag, die Aktie umgehend zu verkaufen, wenn der Börsenkurs so tief sinkt, dass die gesetzte Kursuntergrenze — die Stop-lossEuroe — erreicht oder unterschritten wird. Der Auftrag wird dann „bestens" ausgeführt, das heißt zum bestmöglichen Verkaufskurs am betreffenden Börsentag.
Eine Stop-buy-Order wird dagegen erteilt, um bei unerwarteten Kurssteigerungen an der Börse dabeizusein. Die Bank ist dann verpflichtet, die Aktie bei Erreichen der Stop-Euroe zu kaufen — wobei der Autfrag „billigst" ausgeführt wird. Die Bank kauft zum günstigsten Börsenkurs des Tages.
Wie lange eine Limitvorgabe gültig sein soll, können Anleger selbst bestimmen. Üblich sind Tages- oder Ultimo-Orders (bis zum letzten Börsentag des Monats). Nach Ablauf der Frist erlischt der Auftrag, sofern er nicht vorher ausgeführt wurde. Da etliche Banken und Sparkassen Gebühren für Limits berechnen, sollten sich Anleger vorher danach erkundigen. _________________