8 Tipps für die Investition in internationale Rentenfonds Verfasst am: 13.03.2009, 18:54
INTERNATIONALE RENTENFONDS TIPPS
Neben höheren Zinsen winken zusätzliche Währungskursgewinne. Ein breit anlegender, internationaler Rentenfonds gehört damit als Standardbaustein in jedes größere Depot- Der Anteil am Gesamtdepot sollte allerdings 50 Prozent nicht übersteigen.
Für steuersensible Anleger kann es im derzeitigen Zinstal sinnvoll sein, einen Teil ihrer Euro-Papiere zu verkaufen und in internationale Rentenpapiere zu tauschen. Der Kursgewinn beim Verkauf sowie etwaige Währungsgewinne sind steuerfrei — vorausgesetzt zwischen An- und Verkauf der Anleihe beziehungsweise des Fonds liegen mehr als sechs Monate.
Aufgrund der Kostenstruktur (Ausgabeaufschlag etc.) und der Anlagepolitik der meisten internationalen Rentenfonds sollten Sie Ihr Geld für mindestens drei Jahre anlegen.
Bevorzugen Sie bei Ihrer Auswahl Fonds, die beim Performancerating mindestens 50 Punkte erreicht haben. Diese haben gezeigt, dass sie in der Vergangenheit überdurchschnittliche Leistungen erzielen konnten.
Für vorsichtige Anleger sind Fonds mit einem Risikorating von mehr als 70 Punkten empfehlenswert, da deren Kursschwankungen relativ gering sind. Fonds, die das Währungsrisiko durchgehend absichern, sind allerdings nicht sinnvoll.
Bei Fonds mit annähernd gleichen Testergebnissen beim Performance- und Risikorating ist derjenige mit dem geringerem Ausgabeaufschlag und den niedrigeren laufenden Kosten zu bevorzugen. Beide Angaben finden sich im Fondsprospekt.
Nicht jeder Fonds wird in Punkto Währungsrisiko aus Sicht eines deutschen Anlegers gemanagt- Das gilt insbesondere für Fonds ausländischer Fondsgesellschaften. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf hierüber.
Einige Rentenfonds können ihrem Depot entsprechend ihren Anlagegrundsätzen zu einem gewissen Anteil Aktien. Das erhöht unter Umständen die Rendite, aber auch das Risiko. Im Zweifelsfall hilft ein genaues Studium der Emissionsprospekte und der letzten Jahres- und Zwischenberichte.