Vergleich Aktienpapier und Rentenpapiere Verfasst am: 09.03.2009, 17:13
TIPPS
Berücksichtigen Sie das Kursrisiko der Aktie, das im Vergleich zu Renten wesentlich höher ist- Anleger mit einer mittleren Risikoneigung sollten nicht mehr als ein Drittel ihres Geldvermögens in Aktien stecken- Bei einer höheren Risikofreudigkeit und einem Anlagehorizont von mehr als zehn Jahren kann der Anteil auch höher liegen. Anders als Aktien gehören Zinspapiere dagegen in jedes Wertpapierdepot.
Aktien sollten Sie immer als langfristige Geldanlage betrachten (absolutes Minimum: fünf Jahre)- Das spekulative Ausnutzen von Kursbewegungen, also das richtige Timing an der Börse, wird Ihnen als Privatanleger nur selten gelingen- Renten eignen sich auch für kurze Laufzeiten.
Trotz des steilen Kursanstiegs kann es sich für Sie lohnen, an der Aktienbörse einzusteigen- Entscheidend ist, dass Sie eine Bereitschaft zum Risiko mitbringen und dass Aktien zu Ihren Anlagezielen passen. Falls Sie Verluste ausschließen wollen, sind Bundeswertpapiere die bessere Wahl-
Die Direktanlage in Aktien sollten Sie nur erwägen, wenn Sie eine größere Summe anlegen können. Die Mindestspesen der Banken liegen bei Kauf und Verkauf jeweils zwischen 30 und 50 Euro. Um nicht in die Gebührenfalle zu geraten, sollten Sie pro Posten rund 5 000 Euro einsetzen-
Stärker als bei Renten kommt es bei Aktien auf die Streuung an- Mit sechs Werten oder einem Aktienfonds können Sie das Risiko herabsetzen- Kaufen Sie nicht nur Anteile eines Unternehmens, da die Kursschwankungen bei einem Wert sehr hoch sein können.
Falls Sie noch keine Erfahrungen mit Aktien oder Aktienfonds haben, steigen Sie besser nach und nach ein- Fallen die Kurse, können Sie günstig nachkaufen- Geht es weiter nach oben, sind Sie schon mit dabei und haben ein Polster für die Verlustjahre.